In Regensdorf dem Regen getrotzt
18.08.2008
Die vergangene Woche war ziemlich ereignisreich was diverse Teilnahmen an Wettkämpfen angeht. Am Samstag, 9. August startete ich, wie im letzten Jahr am SH-Triathlon in Büsingen in einem Dreier-Team. Dieses Jahr waren wir mit Schwimmer Simon Oberholzer, Radfahrer Marcel Zürcher und mir als Schlussläufer das stärkste Team aus der Region und wurden nur von den beiden Teams aus der Westschweiz geschlagen.
Nach zwei Tagen Regeneration wollte ich am Dienstagabend in Regensdorf eine schnelle Zeit über die 1500m erzielen. Leider wurde mein Vorhaben durch den starken Regen negativ beeinflusst. Das Resultat unter Anbetracht der widrigen Wetterbedingungen war für mich aber dennoch zufriedenstellend. Als klar wurde, dass das Wetter nicht mitspielen würde, wollte ich einfach auf Sieg laufen, was beinahe klappte. Mit Ausnahme des 1000m-Rennens in Pliezhausen zu Saisonbeginn gelang mir an diesem Abend mit Abstand die zweitbeste Leistung dieser Saison. Ich konnte ein regelmässiges Rennen laufen und fand einen sehr guten Rhythmus. Auf das Tempoforcing von Stefan Breit eine Runde vor Schluss konnte ich als einziger des stark besetzten Teilnehmerfeldes mitgehen und das Rennen bis auf die letzten 100m offen halten. Bei strömendem Regen fehlte mir auf den letzten Metern jedoch etwas die Kraft, um den Sieg zu erringen. Doch mit Platz zwei und der guten Endzeit von 3:50,88 (bei diesen Bedingungen!) war ich sehr zufrieden.
Weitere zwei Tage später, hoffte ich meine guten Beine von Regensdorf auch in Aarau für ein gutes Ergebnis nutzen zu können. Dieses Mal über 800m. Und die äusseren Bedingungen waren dieses Mal besser. Zudem schien das Teilnehmerfeld in der ersten 800m-Serie ein schnelles Rennen zu versprechen, was in diesem Fall jedoch ein Trugschluss war. Die mit den besten Schweizern dieser Saison besetzte Serie, entsprach vom Papier her einem SM-Finale. Der Tempomacher sorgte für die Pace: 54,0 auf die erste Runde. Ich hielt mich an vierter Position, merkte aber schon zuvor, dass meine Beine überhaupt nicht so gut antworteten, wie noch am Dienstag. Auf der zweiten Runde wurden alle deutlich langsamer, ich konnte den Anschluss jedoch noch halten. Bis ins Ziel verlor ich jedoch noch drei Ränge und wurde im Ziel mit 1:52,70 Siebter, womit ich natürlich nicht zufrieden sein konnte. Dennoch bin ich zuversichtlich für das nächste Rennen über 1500m in Bern, wo sich mir eine sehr gute Chance bieten wird, in einem starken Teilnehmerfeld mit den schnellsten Schweizern und einigen internationalen Athleten an den Start gehen zu können.
Bis bald, Marco