Mit Rang 8 über 3000m fünf Punkte beigetragen
21.06.2011An meiner ersten Team-EM für die Schweiz lief ich in einem
taktischen 3000m-Rennen in 8:16,29min auf den 8. Rang. Dies bedeutete fünf Punkte fürs Schweizer Team. Auf den letzten 200 Metern vermochte ich nicht mehr mit den besten sieben Läufern mitzuhalten. Mit dem Team schafften wir den sensationellen 7. Schlussrang (unter 12 Ländern) und gehören damit zu den Top-20-Nationen Europas.
Gestern ging das Erlebnis Team-EM First League Izmir um 18.00 am Flughafen Zürich-Kloten zu Ende. Mit positiven internationalen Wettkampf-Erfahrungen und vielen tollen Eindrücken kehrte ich aus der Türkei zurück. Den Zusammenhalt und die ausgezeichnete Stimmung im Team nehme ich als grosse Motivation mit in meine nächsten entscheidenden Rennen von kommender Woche.
Mit meinem Rennen bin ich zufrieden. Gerne hätte ich einen Exploit gezeigt, doch dass mir das entsprechende Training doch fehlt, zeigte sich auf den letzten 200 Metern, als ich chancenlos war den besten sieben Läufern zu folgen. Bis dahin hatte ich jedoch meine mit Mittelstrecken-Disziplinencoach Louis Heyer abgesprochene Taktik umgesetzt. Von meiner Ausgangslage her, war es nicht meine Aufgabe, vor dem Feld das Tempo zu machen, also hatte ich mich möglichst kräftesparend im Feld aufzuhalten, um mich so auch vor den windigen Bedingungen zu schützen. Nach einem nicht wirklich schnellen ersten Kilometer (2:46min) fiel das Tempo noch weiter zusammen, da keiner der Favoriten für das Tempo sorgen wollte. Somit hatte ich keine Mühe dranzubleiben, auch als es dann auf dem letzten Kilometer schneller wurde. Beim Sprint auf der letzten Runde waren meine Defizite dann zu gross, um noch den ein oder anderen Konkurrenten hinter mir zu lassen.
Dennoch hatte ich die Budgetvorgabe des Verbands bestätigt und mich mit dem 8. Rang einen Platz gegenüber meiner Meldeposition verbessert. Nun freue ich mich auf meine drei Quali-Rennen von nächster Woche in Metz (Montag), Lausanne (Donnerstag) und Uden (Samstag). Da will ich die geforderte Universiade-Limite über 1500 Meter von 3:45,00 Minuten unterbieten.
Bilder (von Terry McHugh, Mario Bächtiger)


