Heute Abend zu Gast im Schaffhauser Fernsehen

07.05.2012

Nach meinem missratenen Saisonstart gestern Nachmittag in Pliezhausen und enttäuschenden 8:37min über die 3000m-Strecke, durfte ich heute Vormittag die Einladung des Schaffhauser Fernsehens SHF annehmen. Im Gespräch mit Thomas Achermann erfährt ihr mehr über meinen gestrigen Saisonstart, sowie mein Projekt London 2012, die EM in Helsinki oder die Swiss Starters 2014 mit der Heim-EM in Zürich.

Ausgestrahlt wird die Sendung "Seitenlinie" im SHF heute Abend erstmals um 18:15 Uhr und wird dann bis morgen Nachmittag um 14:15 Uhr stündlich wiederholt. Würde mich darüber freuen, wenn ihr reinschauen würdet - für die ohne SHF-Empfang hier der Link zur Homepage des SHF.

Im Halbfinal fehlte wenig zum Exploit

23.07.2011

An den Military World Games in Rio de Janeiro belegte ich im zweiten Halbfinal über 1500m den 8. Rang in einer Zeit von 3:48,68min. Der 7. Rang und eine Zeit von 3:47,66min hätten zur Finalqualifikation gereicht. Damit schied ich als Gesamt-13. der Halbfinalläufe aus. Sieger meines Halbfinals war wie im Vorlauf der Marokkaner Mohamed Moustaoui.

Ich startete als Aussenseiter für einen Finalplatz in den zweiten Halbfinal, in dem ich unter anderem auf drei der vier Vorlaufsieger und den schnellsten Europäer dieser Saison, Yohann Kowal, traf. Die ersten vier Plätze sollten unter normalen Umständen nicht zu erreichen sein. Doch dahinter rechnete ich mir Chancen aus, die Finalquali dennoch zu schaffen. Denn sollte unser Lauf schneller sein als der Erste, hätten sich der Sechst- und Siebentplatzierte über die Zeit qualifiziert. Auf diese Ränge, so nahm ich mir vor, wollte ich laufen. Soviel zur Ausgangslage.

Das Rennen startete nervös, geprägt von Schubsern und harten Positionskämpfen. Anfangs lief ich mitten im Feld und arbeitete mich bis 600m erstmals etwas nach vorne. In der Kurve dann zwischen 900 und 1000m leistete ich den zweiten Effort und schob mich aussen vor bis an die vierte Position, so wie ich es mir vorgenommen hatte. Allerdings konnte ich der weiteren Temposteigerung der Favoriten ab da nicht folgen, ehe sich 200m vor dem Ziel auch noch eine kleine Lücke vor mir auftat. Ich bog nur noch an 9. Position laufend auf die Zielgerade ein. Den indischen Läufer vermochte ich noch zu überholen. Doch zum Iren O'Brien (7. Rang) fehlten im Ziel 1,02 Sekunden. Den Final somit als Gesamt-13. zu verpassen, ärgerte mich, da ich auch während des Rennens an die Machbarkeit dieser Aufgabe glaubte.

Zum Schluss fehlte nicht wirklich viel für den Exploit. Dass ich bis auf der Zielgeraden noch um einen Finalplatz kämpfen konnte, hätte ich vor den Militärweltspielen nicht unbedingt gedacht. Das Leistungsniveau in den Mittel- und Langstrecken war hier in Rio sehr gut. Und schlussendlich hatten sich in den 1500m-Halbfinals auch das (zum Teil deutlich) höhere Niveau und die grössere Erfahrung der anderen Athleten durchgesetzt. Mein Fazit nach Vorlauf und Halbfinal – meinen beiden ersten Rennen an internationalen Meisterschaften auf der Bahn – fällt aber sehr positiv aus und ich nehme nur wertvolle Erfahrungen mit aus Rio. Nun erhole ich mich noch etwas ehe ich wieder ins Training einsteige, um die Schweizer Meisterschaften vom 5. und 6. August in Basel vorzubereiten. Am Dienstag sollten wir wieder in der Schweiz zurück sein.

 

Eine Bildergalerie werde ich nächste Woche zu Hause aufschalten.

Bis dann und viele Grüsse aus Rio de Janeiro

Marco

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Immerhin IBL-Meister

16.02.2009
So gut es mir letztes Wochenende in Magglingen lief, in St. Gallen stimmte im 800m-Rennen wenig zusammen. Das Resultat vorne weg: Dritter in 1:55,22.
Die Tagesform stimmte am Samstag einfach überhaupt nicht. Auf das langsame Anfangstempo reagierte ich zwar mit einem Tempovorstoss an die Spitze. Bis 500m sah der Rennverlauf dann zwar gar nicht schlecht aus und ich lag auch zeitlich nicht langsamer im Rennen als noch in Magglingen. Doch danach ging nichts mehr und meine Muskeln übersäuerten schon viel zu früh. Das Rennen ging noch eine Runde und ich lief schon am Anschlag, kam mir vor wie ein Opa ;-). Ich fiel auf den vierten Rang zurück, konnte mich auf der Zielgeraden jedoch nochmals um eine Position nach vorne kämpfen und belegte somit Rang drei. Weil die ersten beiden Konkurrenten jedoch nicht in die Kategorie der Internationalen Bodenseeländer gehörten, konnte ich immerhin den IBL-Meistertitel entgegen nehmen, als kleinen Trostpreis quasi. Das Rennen war schnell abgehakt. Lieber dieses Wochenende eine schlechte Tagesform, als dann nächste Woche an den Schweizer Hallenmeisterschaften. Aber dafür bin ich sehr zuversichtlich und freue mich darauf, dass es endlich wieder um etwas Wichtiges geht. Als Zweiter der aktuellen Hallen-Saisonbestenliste über 800m lautet mein Ziel: Medaillengewinn! Bis bald, Marco

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Impressionen vom 1. Supporter Club Apéro

01.11.2008
Und schon ist der 1. Supporter Club Apéro vorbei! Ich möchte mich an dieser Stelle nochmals bei allen ganz herzlich bedanken, die am letzten Dienstag in der Kulturgaststätte Sommerlust dabei sein konnten. Einen grossen Dank möchte ich auch meinem Hauptsponsor der Bank Wegelin & Co. Schaffhausen aussprechen, dessen Team mir in der Vorbereitung zur Seite gestanden ist und grosszügiger Weise den ganzen Abend offeriert hat.
Für mich war es eine Super-Sache, dass mit rund 80 Supporterinnen und Supportern (von total 125), Gästen und Freunden richtig viele Leute den Saal in der Sommerlust gefüllt hatten. Zum ersten Mal habe ich nun auf einen Blick gesehen und realisiert, wie viele Leute mich unterstützen. Nach meiner halbstündigen Power-Point-Präsentation durften wir alle das wunderbare Sommerlust-Apéro-Buffet geniessen. Dabei ergaben sich zahlreiche interessante Unterhaltungen. Das Schöne daran war, dass sich die Supporterinnen und Supporter untereinander kennen lernen konnten. Zum Teil ergaben sich dadurch auch unerwartete Wiedersehen, was zu lustigen Situationen führte. Leider konnten nicht alle Mitglieder des Supporter Clubs dabei sein. Aber dies wird wahrscheinlich nicht der letzte Apéro gewesen sein und so klappt es für diejenigen vielleicht beim nächsten Mal oder bei einer anderen Gelegenheit. Ich habe den Abend sehr genossen und bin hochmotiviert wieder in meinen Trainingsalltag eingestiegen. In den nächsten beiden Wochen werde ich zudem meine Homepage weiter aktualisieren (mit den Bildern vom Apéro!) und so unter anderem auch die Logos meines Hauptsponsors der Bank Wegelin & Co. und der Co.-Sponsoren Redy Sport und Brooks aufschalten und verlinken. Ebenfalls werde ich den neuen Kalender mit den neuen Wettkampfdaten aufschalten, damit ihr einen Überblick erhält, wo und wann ich demnächst im Einsatz zu sehen sein werde. Danke für eure Unterstützung, ihr seid einfach super! Bis bald, Marco

Link zum Artikel: Impressionen vom 1. Supporter Club Apéro

In Basel schon schneller als in Bulle

27.11.2011

Am gestrigen Basler Stadtlauf gelang mir im Elite-Feld mit der Laufzeit von 30:21,3 Minuten für 10.0 Km meine beste Leistung über die Distanz. Im international wiederum stark besetzten Feld belegte ich, wie schon vergangenen Samstag in Bulle, den 19. Rang. Hinter den besten Schweizer Langstrecklern Bandi, Röthlin, Brügger und Kreienbühl kam ich im Post-Cup zu Rang fünf. Damit liege ich in der Zwischenwertung nach fünf von sechs Rennen immer noch auf Rang drei.

Bei meinem ersten Start am Basler Stadtlauf bei der Elite nach drei Siegen über die Kurzdistanz (Junioren und M20 2006-2008) war es mein Ziel den Abstand nach vorne gegenüber letztem Rennen in Bulle zu verringern. Und dies gelang mir mit der Zeit von 30:21min auch. Mein Trainer Daniel Rahm zeigte sich mit der Zeit sehr zufrieden, zumal ich über 10km auf Philipp Bandi 50" und auf Viktor Röthlin nur 28" einbüsste und dies erst mit Basistrainingsarbeit. Auch auf Michel Brügger konnte ich gegenüber der Corrida Bulloise von letzter Woche (8.2km) deutlich Zeit gut machen. Allerdings musste ich auf der letzten von viereinhalb Runden in Kleinbasel Christian Kreienbühl ziehen lassen, der uns bis dahin dank starker Tempoarbeit wieder zu Michel Brügger heranführte. Die Wettsteinbrücke hinauf musste ich richtig leiden und auch auf der langen Freie Strasse kam ich nicht mehr an die beiden heran.

Vor dem letzten Post-Cup-Lauf in Zürich (Silvesterlauf) liege ich damit mit 71 Punkten immer noch auf Zwischenrang drei, allerdings nur noch sechs Punkte vor Brügger, sieben Punkte vor Rubén Oliver, Lukas Ebneter (13) und Viktor Röthlin (15). In Zürich zählen die Wertungspunkte dann doppelt.

Es würde mich freuen, wenn in Zürich am 11. Dezember um 14.35 Uhr möglichst viele Supporter, Sponsoren und Freunde an der Strecke stehen würden!

Rangliste Elite

Zwischenstand Post-Cup

Link zum Artikel: In Basel schon schneller als in Bulle

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Hallen SM (18.02.2012)

St. Gallen

Rang Name
1 Julien Lyon
2 Michel Brügger
3 Jérome Schaffner
6 Marco Kern

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