Zum drittenmal mit Meta-Preis geehrt

11.06.2009
Marco Kern, der junge Schaffhauser Mittelstreckenläufer, hat am Samstag im Rahmen des Jubiläums «50. Schafuuser Bölle» auf dem Fronwagplatz den Schaffhauser Leichtathletikpreis «Meta 08» in Empfang nehmen dürfen. Der Bericht aus der SN vom Mittwoch, 10. Juni von Hans Christoph Steinemann
Leichtathletik. Seit 2003 ehrt der LC Schaffhausen Talente auf hohem Leistungsniveau jeweils mit dem nach Meta Antenen benannten Preis, den der Schaffhauser Leichtathletikkenner und -förderer Ernst A. Müller ins Leben gerufen hat. Die mit 2000 Franken dotierte Auszeichnung ging jetzt zum drittenmal an Marco Kern. Im ersten Jahr (2005) teilte Kern den Preis noch mit der Sprinterin Rebecca Höhener, und vor ihm war Marjolein Terwiel zweimal ausgezeichnet worden. Für die aus Rémy Höhener (LCS-Präsident), Käthi Sutter (Leichtathletik-Expertin) und Ernst A. Müller bestehende Jury gab es auch in diesem Jahr keinen Zweifel daran, dass Marco Kern der richtige Preisträger von «Meta 08» ist. «Letzte Saison hat ihm vielleicht etwas das Glück gefehlt», meinte die frühere Kugelstösserin und Bob-Spitzenfahrerin in ihrer kurzen Laudatio. «Aber diesen Frühling läuft es Marco sehr gut. So hat er bereits den Kantonalrekord über 1000 m egalisiert und früh in der Saison eine neue PB (persönliche Bestleistung) über 1500 m erzielt.» Wie sehr Marco Kern diese Worte am Tag danach in Regensburg in die Tat umsetzte, war schon beeindruckend: Mit 3:47:02 unterbot er seine PB erneut um 2,27 Sekunden. Damit nähert er sich immer mehr der angestrebten Limite für die U-23-EM, die bei 3:45:00 liegt. «Wichtig ist, dass du immer dranbleibst und mit Olympia 2012 ein grosses Ziel hast», machte Ernst A. Müller dem «Meta-08»-Preisträger Mut. (hcs.)

Aus den Händen von Ernst A. Müller erhalte ich die "Meta 08"-Auszeichnung (Bilder von Seraina Erb)


Stolz darf ich den "Meta"-Preis präsentieren


Mit den Mitgliedern der Meta-Jury Käthi Sutter (Expertin, links) und Ernst A. Müller (Förderer und LCS-Ehrenmitglied, rechts), sowie meinem Trainer und "Lebensberater" Daniel Rahm (2.v.r.)

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Aufstieg in die Nationalliga B!!!

16.06.2009
Am Sonntag hat das Männer-Team des LCS Clubgeschichte geschrieben. Zum ersten Mal überhaupt gelang einem Männer-Team an den Schweizer Vereinsmeisterschaften (SVM) der Aufstieg in die Nationalliga B.
Die vergangene Woche war eine Ereignisreiche. Zuerst durfte ich die Ehrung mit dem Meta-Preis 2008 entgegen nehmen - dafür möchte ich mich bei der Jury um Ernst A. Müller nochmals herzlich bedanken - und dann gelang mir in Regensburg in 3:47,02 eine neue PB. Mitte Woche fand der 50. Schafuuser Bölle auf der Munotsportanlage statt und schliesslich startete ich mit dem Männer-Team an der SVM-Vorrunde in der Nationalliga C in Locarno. Nachdem wir im letzten Jahr von der 1. Liga in die NLC aufgestiegen waren, schafften wir in diesem Jahr dank einer sensationellen Team-Leistung auf direktem Weg den Aufstieg in die NLB. Mit zwei Disziplinensiegen über 800 und 1500m konnte ich mit dem Punktemaximum meinen Teil zum Erfolg der Mannschaft beitragen. Das Erfolgsrezept für diese tolle Leistung wird wahrscheinlich die Stimmung gewesen sein, die im Team herrschte. Alle gaben vollgas und sorgten für einen unvergesslichen Tag. Somit starten wir im nächsten Jahr in der zweithöchsten Liga (8 Vereine) und befinden uns damit unter den besten 16 Vereinen.

1500m, Ali und ich vor der letzten Runde


Bereits gut positioniert für den Endkampf


Droht von hinten noch Gefahr?


Nein


Wir hatten alles unter Kontrolle


Siegerfoto


Es hat einfach grossen Spass gemacht...

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Limite in Biberach (noch) nicht unterboten

29.06.2009
Nachdem ich am Mittwoch in Biberach (De) angetreten war, um die 1500m-U23-EM-Limite von 3:45 zu unterbieten, startete ich gestern Nachmittag in Freistett (De) um über 800m einen Test zu absolvieren.
In Biberach waren die Voraussetzungen gut, um die Zeit von 3:45 ernsthaft angreifen zu können. Im Gegensatz zum Rennen in Regensburg (3:47,02) wollte ich dieses Mal die ersten 1000m in unter 2:30 passieren. Das Teilnehmerfeld war mit 17 Athleten zum einen sehr gross, aber auch sehr stark besetzt. Endzeiten von unter 3:45 demnach eigentlich garantiert. Ich lief offensiv, war aber auf den ersten 1000m trotz des hohen Tempos immer wieder in hartnäckige Positionskämpfe verwickelt, welche mich sicher Energie kosteten. Nachdem ich die 1000m in 2:29 passierte, konnte ich mich bis 200m vor dem Ziel auf Rang 6 vorkämpfen und war an der Spitzengruppe dran. Doch dann schwanden bei mir die Kräfte. Obwohl ich in der Zielkurve noch dagegenzuhalten versuchte, wurde ich Rang um Rang zurückgereicht und kam schliesslich als 11. mit 3:47,87 ins Ziel. Dass meine Zielzeit definitiv dringelegen wäre, zeigt z.B. Richard Ringer, welcher mich rund 100m vor dem Ziel überholte und noch eine 3:45,47 lief. Kriege ich im nächsten Rennen die letzten 200m hin - was auch abhängig von der Tagesform sein kann - klappt es auch mit einer 3:45er oder 3:44er Zeit. Gestern gewann ich in Freistett (De) das 800m-Rennen in für mich durchschnittlichen 1:52,43. Nun warten am nächsten Wochenende die Deutschen Leichtathletik Meisterschaften der Aktiven in Ulm (De), wofür ich mich mit 3:47,02 (Teilnahme ab 3:48,50) in Regensburg qualifizierte und ich aufgrund meines deutschen Startpasses (seit B-Jugend) teilnahmeberechtigt bin. Gleichzeitig ist dies auch meine letzte Chance, die Limite von 3:45,00 für die U23-EM in Kaunas (Lit) zu unterbieten. Von 18 Teilnehmern bin ich als 14. gemeldet. Die besten 12 kommen ins Finale, was natürlich mein Ziel ist.

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Erfolg in Ulm bleibt aus

06.07.2009
Mit einer Zeit von 3:53,16 scheide ich im Vorlauf der DM aus und verpasse damit leider auch mein angestrebtes Ziel einer Teilnahme an den U23-EM in Kaunas. Dennoch konnte ich in Ulm wichtige Erkenntnisse gewinnen.
Klar habe ich mir das Wochenende in Ulm anders vorgestellt! Das Ziel war, mich für den 1500m-Final zu qualifizieren, um dann nochmals in einem vielleicht schnellen Rennen, die 3:45-Marke anzugreifen. Es kam anders und ich blieb bereits im Vorlauf hängen. Hinter meinen Möglichkeiten zurück blieb ich indes nicht. Ich wurde in den 1. Vorlauf (von zwei) eingeteilt und traf dabei unter anderem auf sechs schneller eingestufte Konkurrenten. Nach langsamen ersten 400m übernahm ich für knapp 300m die Spitzenposition. Da vorne aber alleine Tempomachen zu wollen, war nicht meine taktische Absicht und darum hielt ich mich danach an der günstigen zweiten und dritten Position im Hinblick auf die sich anbahnende schnelle Schlussrunde. Angeführt von Carsten Schlangen (WM-Limite mit 3:34,60 erfüllt) legten die Schnellsten die letzte Runde in 54-55 Sekunden zurück während mir mit einer 58er-Schlussrunde das Nachsehen blieb. Für mich war das in der momentanen Form jedoch völlig in Ordnung. Auf den letzten 300m machte sich einfach das Leistungsniveau deutlich. Leute mit 3:42- bis 3:44er-Bestzeiten nehmen mir (PB 3:47,02) dabei drei Sekunden ab. Laufen ist eigentlich einfach zu erklären: Es ist wie Mathematik! ;-) Im Nachhinein war das Rennen ein sehr guter Test im Hinblick auf die SM in rund vier Wochen und eine wichtige Lehrstunde für weitere Meisterschaftsrennen in den nächsten Jahren.

Start zum 1. 1500m-Vorlauf: Ich starte ganz rechts im gelb-schwarzen Trikot der LG Badenova Nordschwarzwald


Das gesamte Feld eng beieinander


Auf der 2. Runde lief ich an der Spitze


Neben dem späteren Deutschen Meister Carsten Schlangen (174)


Am Schluss blieb ich ohne Chance

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Marco Kern hofft auf Medaille

31.07.2009
Von den fünf Athleten des LC Schaffhausen, die dieses Wochenende an den Schweizer Meisterschaften im Zürcher Letzigrund starten, hat am ehesten Marco Kern Chancen auf eine Medaille.
Von Manuel Stocker, Schaffhauser Nachrichten LEICHTATHLETIK Die Läufer sollen es richten. Einmal mehr. Seit dem Mini-Comeback von Käthi Sutter 2004 konnte der LC Schaffhausen in den technischen Disziplinen bei den Aktiven keine nationale Medaille mehr gewinnen. Dafür mischen in der Regel die Mittelstreckler vorne mit. So sicherte sich Ali Hakimi im vergangenen Jahr Bronze bei seinem Ausflug über die 5000 m. Im Letzigrund kehrt der Olympiafinalist von 1996 auf seine Paradestrecke, die 1500 m, zurück. Obwohl nicht in Topform, muss respektive darf immer mit dem taktisch-versierten Marthaler gerechnet werden. Konkretere Ambitionen hegt Marco Kern. Der Schaffhauser, der gestern Donnerstag seinen 22. Geburtstag feierte, tritt beim Saisonhöepunkt erstmals über 1500 m an, nachdem er vor zwei Jahren Fünfter über 800 m geworden war. Der Hallenmeister von 2007, hinter Mirco Zwahlen aktuell die Nummer zwei in der Schweizer Bestenliste, strebt in Zürich seine erste Medaille im Freien an. "Ich bin bereit für ein schnelles Rennen, wenn es sein muss auch für zwei", sagt Kern mit Blick auf den Vorlauf am Samstag und den Final am Sonntag. Nichts mit den Podiumsentscheidungen zu tun haben werden indes die übrigen LCSler. Martina Wäckerlin greift im Dreisprung ihre Bestleistung von 11,26 m an, die erst 17-jährige Vera Gretener gibt über 400 m Hürden ihr SM-Debüt bei den "Grossen" und Hochspringer Matthias Knittel ist als Deutscher zwar start-, aber nicht medaillenberechtigt.

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Hallen SM (18.02.2012)

St. Gallen

Rang Name
1 Julien Lyon
2 Michel Brügger
3 Jérome Schaffner
6 Marco Kern

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