Bronze in Payerne!!!
29.03.2009An der 10km-Strassen-Schweizermeisterschaft in Payerne erkämpfte ich mir die Bronze Medaille bei den U23.
Das Rennen, indem alle Kategorien gleichzeitig starteten, war für mich insbesondere auf den letzten beiden Kilometern ein harter Kampf. Ich lief während dem ganzen Rennen ungefähr an 25. Stelle, wusste aber nie genau wer von den U23-Läufern noch vor mir, wer hinter mir, klassiert war. Starker Seitenstecher hinderte mich daran auf den letzten Kilometern noch einmal Dampf machen zu können. Meine Beine waren super, doch konnte ich nicht mehr Tempo machen. Ich hoffte einfach ins Ziel zu kommen. Als ich dann nach dem Zieleinlauf hörte, dass ich Dritter wurde, habe ich mich natürlich gefreut. Ein Blick auf die Rangliste zeigt, dass es gegen hinten nämlich nochmals sehr knapp geworden war. Insgesamt belegte ich im Rennen den 21. Rang.
Das Rennen auf der flachen und zu 100% asphaltierten Strasse war auf den ersten beiden Kilometern schnell, weswegen ich mich etwas zurückhielt. Doch deswegen verpasste ich nachher ausserhalb des Städtchens, wo während 4 Km starker Gegenwind herrschte, den Anschluss zu den vorderen Athleten. Immerhin war ich nicht alleine und konnte mich mit zwei anderen Athleten in der Führungsarbeit im Wind abwechseln. Bei 5km lag ich von der Zeit her noch sehr gut im Rennen und passierte bei Rennhälfte bei 15:45min. Danach wurde es dann, wie ich erwartet hatte, härter und im Wind schwieriger das Tempo hoch zu halten. Dennoch war ich mit der Zeit von 32:17min zufrieden und denke, dass ich bei windstillen Bedingungen eine 31er-Zeit drauf hätte. Und das ohne spezifische Vorbereitung für diese Distanz.
Nun lege ich eine etwas ruhigere Woche ein und in eineinhalb Wochen fliege ich mit Dani bereits nach Südafrika ins Trainingslager zur Vorbereitung auf die Sommersaison. Die Wettkampfplanung findet ihr in den nächsten Tagen im Kalender auf meiner Homepage.
Macheds guet und bis bald,
Marco
Link zum Artikel: Bronze in Payerne!!!
News aus dem Trainingslager Südafrika
13.04.2009Tag 1-4 in Potchefstroom
Seit Freitag sind Daniel und ich nun zum ersten Mal in Südafrika, genauer gesagt in Potchefstroom, das 120Km südwestlich von Johannesburg liegt. Potchefstroom ist eine Studenten- und Sportstadt mit grossem Universitätscampus und zahlreichen Sportstätten (Leichtathletik, Rugby, Cricket). Den Leichtathleten stehen dabei ausgezeichnete Trainingsmöglichkeiten zur Verfügung. Neben einer 400M-Tartanbahn auch eine Rasenbahn, auf der es sich gelenkschonender laufen lässt. Bisher waren wir vorallem auf der Rasenbahn anzutreffen...ein Traum für Leichtathleten!
Unsere restliche Zeit verbringen wir hauptsächlich in unserem Guesthouse in der Beukes-Street, in einem kleinen Appartement mit Garten und Grillplatz. Die Unterkunft, Essen etc. lassen also nichts zu wünschen übrig. Und momentan befinden wir uns immer noch in der Anpassungsphase an Klima (28-30° am Tag) und Höhe - Potchefstroom liegt gemäss GPS von Daniel auf 1'400 M.ü.M. Nach den ersten Tagen der Akklimatisation werden wir dann gegen Ende Woche langsam auch die Intensität steigern.
Bis bald und zu den nächsten News aus Potchefstroom!
Link zum Artikel: News aus dem Trainingslager Südafrika
Trainingslager mit Erholung auf Safari
19.04.2009Tag 5-10 in Potchefstroom
Nach der Angewöhnungsphase in der ersten Trainingswoche gingen wir für einen Tag auf Safari. Wir konnten uns dabei den LCZ-Athleten anschliessen, die uns mit dem Auto in den Drei-Autostunden entfernten Pilanesberg-Park (520km^2) mitnahmen. Dort ging es um fünf Uhr Nachmittags auf eine Abendsafari. Zu zehnt hatten wir unseren eigenen Safari-Guide. Dale machte seine Sache sehr gut und zeigte uns Landschaft und Tiere des Parkes und unterhielt uns mit seinen Erklärungen nicht zu knapp. Mit der Abenddämmerung nach sechs Uhr kamen wir auch die Tiere vermehrt zu sehen: Nashörner, Zebras, Springböcke, Schakale oder Hyänen. Zurück in der wunderbaren Ivory Tree Lodge genossen wir das abendliche Dinner bei Lagerfeuer und unter freiem Sternehimmel. Morgens ging es bereits um sechs Uhr wieder mit dem Cheep los. Vor allem in der Hoffnung noch einen Löwen, Leoparden oder Geparden zu Gesicht zu bekommen. Dies traf trotz intensiver Suche von Dale unserem Guide nicht ein. Stattdessen konnten wir aus kurzer Entfernung einem alten Elefanten beim Frühstücken zusehen. Nach der dreistündigen Morgensafari konnten wir uns anschliessend am reichhaltigen Büffet stärken und tankten danach beim Baden und liegen in der Sonne neue Energie für die nächsten Trainings.
Die werden es in den nächsten zweieinhalb Wochen auch in sich haben.
Mit vielen Eindrücken kehrten wir Freitag Nachmittag wieder nach Potch zurück.

Freunde trifft man auch fern ab von zuhause: Christian "Gutsi" Gutgsell war mit Hürdensprinter Andreas Kundert und als Physiotherapeut in Potch.

Kleinere Buschbrände sahen wir auf der Abendsafari im Pilanesberg-Park

Ein Elefant bei seinem Frühstück

Impalas sahen wir viele

Dieses Nashorn ist ein "rabiater" Einzelgänger

Unsere Gruppe vor dem Frühstück am Wärme auftanken

Ivory Tree Lodge

The only coach
Freunde trifft man auch fern ab von zuhause: Christian "Gutsi" Gutgsell war mit Hürdensprinter Andreas Kundert und als Physiotherapeut in Potch.
Kleinere Buschbrände sahen wir auf der Abendsafari im Pilanesberg-Park
Ein Elefant bei seinem Frühstück
Impalas sahen wir viele
Dieses Nashorn ist ein "rabiater" Einzelgänger
Unsere Gruppe vor dem Frühstück am Wärme auftanken
Ivory Tree Lodge
The only coach
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Einblicke ins Training
23.04.2009Tag 10-13 in Potch
Nun hat also die intensivere Trainingsperiode begonnen. Auf der Bahn hole ich mir nun den Schliff für den Saisonstart. Die erste längere Einheit auf der Rasenbahn war für Dienstag geplant. Doch just an diesem Tag zeigte sich das Wetter (zum ersten Mal seit wir hier sind!) von seiner unfreundlicheren Seite. Exakt um 17 Uhr Ortszeit braute sich ein Sturm auf und es entluden sich die Wolken über Potchefstroom. Ein Bahntraining machte da nicht mehr wirklich Sinn. So schoben wir es um einen halben Tag auf gestern Morgen auf. Ich konnte das Training mit Etienne, einem 21-jährigen Südafrikanischen Studenten, der in diesem Jahr bereits 3:40 über 1500m gelaufen ist, absolvieren. Die Trainingsgruppe hier umfasst etwa 15 Athleten, vom 800m-, 1500m-, 3000m Steeple- bis zum 5000m-Läufer ist alles dabei. Und das Niveau innerhalb der Gruppe ist hoch. Meine Bestzeiten entsprechen in etwa den Bestzeiten der langsamsten Läufern der Gruppe. Für mich also eine optimale Situation um mich an den Besten zu orientieren und mich nach vorne zu schaffen.
In den nächsten Tagen folgt Bahntraining auf Bahntraining ganz nach dem Motto: Go hard or go home.
Bis bald,
Marco

Storm and rain

Das Lachen trotz Absage des Bahntrainings nicht verloren

Am Tag nach dem Regen absolvierte ich das erste längere Bahntraining

Laufen auf der Rasenbahn

Bahntraining mit Etienne

Etienne, 21, 3:40 über 1500m und ich

Noch fehlen ein paar Meter
Storm and rain
Das Lachen trotz Absage des Bahntrainings nicht verloren
Am Tag nach dem Regen absolvierte ich das erste längere Bahntraining
Laufen auf der Rasenbahn
Bahntraining mit Etienne
Etienne, 21, 3:40 über 1500m und ich
Noch fehlen ein paar Meter
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Garage Village Basadingen neu Auto-Sponsor!!!
26.04.2009Ich darf hiermit mit Freude und Stolz bekanntgeben, dass ich mit der Citroen Garage Village in Basadingen und deren Inhaber David Schälchli einen weiteren Sponsor präsentieren kann.
Mit Herrn David Schälchli als Auto-Sponsor konnte ich nach der Wegelin & Co. Privatbank als Hauptsponsor und Redy Sport (Andy Müller) als Co-Sponsor somit bereits den dritten Partner für die Unterstützung meiner sportlichen Karriere gewinnen.
Die mehrjährige Partnerschaft mit der Garage Village begleitet mich erfreulicherweise bis ins Jahr 2012 und zu meinem grossen sportlichen Ziel, den Olypischen Spielen in London. Das Auto vom Modell Citroen C1 ist in dieser Version einzigartig, da es von Herrn Schälchli und seinem Team in aufwendiger Arbeit ein „Tuning“ erhalten hat und nun in sportlicher, frecher Form als Citroen C1 GT1 daherkommt. Passend dazu die Farben schwarz und orange, wie auf meiner Homepage.
Zur Garage Village verbindet meine Familie eine längere Beziehung. So arbeiten sowohl mein Bruder Roman (Lehre als Automechaniker) als auch mein Cousin Ashtar Kern (Gelernter Automechaniker, tätig im Kundendienst, Ersatzteilwesen) schon mehrere Jahre in der Garage Village Basadingen von Herrn Schälchli. Zudem kann meine Familie nur von guten Erfahrungen mit der Automarke Citroen sprechen.
In den nächsten Jahren wird das Auto nicht nur mir dienen, sondern auch meinem Vater, der es unter der Woche ebenfalls benützen wird.
Ich möchte mich an dieser Stelle bei Herrn und Frau Schälchli von der Garage Village in Basadingen ganz herzlich für Ihr Vertrauen bedanken und kann allen Supporterinnen und Supportern einen Besuch in Basadingen nur bestens empfehlen. Mehr Informationen zur Garage Village finden sich zudem unter http://www.garagevillage.ch/ !

Übergabe des Citroen C1 GT1 durch Herrn David Schälchli

Meine Freundin Martina (rechts) und mein Bruder (hinten links) waren bei der Übergabe auch dabei

Haben ebenfalls Freude: meine Mutter Brigitte (links) und meine Grossmutter Idi Studer (rechts)

Cooles Hinterteil!
Übergabe des Citroen C1 GT1 durch Herrn David Schälchli
Meine Freundin Martina (rechts) und mein Bruder (hinten links) waren bei der Übergabe auch dabei
Haben ebenfalls Freude: meine Mutter Brigitte (links) und meine Grossmutter Idi Studer (rechts)
Cooles Hinterteil!
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