Interview des Monats Januar 2012
25.01.2012Auf dem Leichtathletik-Internetportal middle-distance.ch findet ihr das Interview des Monats Januar 2012 mit mir, zu dem mich deren Leichtathletik-Experten gebeten haben.
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Mit Sieg in Lausanne ins neue Jahr gestartet
15.01.2012Beim gestrigen Internationalen Cross du
Lausanne lief ich im Kurzcross der Männer zum Tagessieg. Im Rahmen des CISM-Länderkampfes unterlagen wir dem CISM-Team aus Frankreich um einen Rangpunkt. Dritte wurde das Team aus Irland.
In Lausanne konnte ich mit einem Sieg im internationalen Kurzcrossrennen ins Jahr 2012 starten. Nach 8:20 Minuten legte ich die drei Runden auf flacher, aber unrhythmischer Strecke als Schnellster zurück und distanzierte den Franzosen Said El-Medouly um fünf und Jann Tscharner (BTV Chur) um acht Sekunden.
Vom Start weg reihte ich mich unter den ersten drei Positionen ein. Die Franzosen machten Druck und El-Medouly vermochte sich auf der zweiten Runde etwas abzusetzen. Nach Rennhälfte setzte ich mich an die zweite Stelle und spürte, als es auf die letzte Runde ging, dass meine Beine besser wurden. Ich schaffte die Lücke rasch zu schliessen und ging eine halbe Runde vor Schluss gleich am Franzosen vorbei. Auch dank der tollen Unterstützung der Betreuer und der Zuschauer am Streckenrand konnte ich rasch einige Meter Vorsprung herausholen und den Sieg bis ins Ziel laufen.
Zusammen mit Stefan Breit (5.) und Mirco Zwahlen (7.) belegten wir im Rahmen des CISM-Länderkampfes einen Rangpunkt hinter dem CISM-Team Frankreich den zweiten Rang.
Unter den Augen meines Trainers gelang mir somit ein zufriedenstellender Test, der uns wertvolle Anhaltspunkte fürs Training liefert.
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Jahr 2012 mit Trainingsweekend in Vittel gestartet
09.01.2012Nach einer weiteren guten Trainingsphase nach dem Zürcher Silvesterlauf und dann einigen ruhigeren Tagen über die Festtage hat mein Sportjahr 2012 in Vittel (Fra) so richtig begonnen. Vier Tage hartes Trainingsprogramm mit meinem Deutschen Verein der LG Badenova Nordschwarzwald bildeten den Start einer Reihe von Trainingslagern.
Es war meine dritte Teilnahme am Trainingsweekend in Vittel vom 5.-8. Januar, allerdings lagen meine ersten beiden Male fünf und sechs Jahre zurück. Doch meine Erinnerungen daran, waren noch sehr präsent und das Trainingsprogramm gleich hart, wie eh und je: Bahntraining am Donnerstag, Bahntraining am Freitag, Tempodauerlauf am Samstag und Cross-Fahrtspiel am Sonntag. Der erste Belastungstest hat sehr gut geklappt. Nun lege ich eine Erholungs-Woche ein und werde einige Tage in Davos zum Langlaufen gehen, ehe ich am Samstag beim internationalen Cross du Vidy in Lausanne über 3km fürs CISM-Team-Schweiz starten werde.
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Denkbar knappe Post-Cup-Entscheidung um Rang 3
12.12.2011Am 35. Zürcher Silvesterlauf lief ich als
Zehnter auf den angestrebten Top-Ten-Platz und klassierte mich als viertbester Schweizer. Trotz einer sehr guten Leistung fiel ich im Post-Cup noch auf den sehr undankbaren 4. Rang zurück.
Post-Cup 2011. Männer. Schlussrangliste: 1. Philipp Bandi 150 Pte. 2. Christian Kreienbühl 117 Pte. 3 Michel Brügger 105 Pte. 4. Marco Kern 105 Pte. 5. Viktor Röthlin 92 Pte (Bild links, Hugo Rey.).
Nach sieben Runden und 8.8 Kilometer durch Zürichs Strassen schaffte ich als 10. erneut die Top-Ten-Klassierung. Und ich verlor in meinem dritten (Über-)Distanzrennen nach Bulle und Basel noch weniger Zeit auf die Schweizer Top-Cracks Philipp Bandi (24") und Viktor Röthlin (16"), belegte in der Post-Cup-Tageswertung der besten Schweizer jedoch gleichwohl Rang 4, da Michel Brügger auf der Zielgeraden mit einer starken Leistung Marathoneuropameister Röthlin zu bezwingen vermochte. Damit war es klar, dass mich Röthlin trotz der doppelten Punktevergabe in Zürich in der Post-Cup-Gesamtwertung nicht mehr überholen konnte. Doch Brügger vermochte dank seinem Effort den Rückstand auf mich wettzumachen und gleich zu ziehen: beide 105 Punkte, beide 5 Rennen gelaufen. Beide einmal auf Rang 2. Michel Brügger jedoch klassierte sich zweimal im dritten Rang, wohingegen ich nur einmal den dritten Rang belegte, womit das Reglement zu seinen Gunsten entschied. Das war im ersten Moment natürlich bitter für mich und die Zufriedenheit mit meiner sehr guten Laufleistung rückte zuerst in den Hintergrund.
Das Rennen hatte ich gut begonnen. Ich lief auf der ersten Runde in der Spitzengruppe mit, ehe die Kenianer das Tempodiktat übernahmen. Ich fiel etwas zurück, schloss dann jedoch die Lücke zur Verfolgergruppe mit Röthlin, Brügger und dem Italiener Pedotti alleine. Und blieb bis nach der Hälfte des Rennens dran! Die Stimmung am Streckenrand war grandios und ich möchte allen herzlich danken, die mich gestern lautstark unterstützten - war einfach super!
Dieser Support half mir vor allem im letzten Renndrittel, als ich oft alleine lief, mein Tempo weiterzulaufen und mich insbesondere auf der letzten Runde gegen die heranstürmenden Konkurrenten wie OL-Weltmeister Daniel Hubmann oder Paolo Pedotti mit einer Tempoverschärfung erfolgreich zu wehren.
Nun ist das Wettkampfjahr 2011 für mich zu Ende gegangen. Vor einem Jahr begangen an gleicher Stätte meine Verletzungsprobleme, doch nun kann ich sagen, dass ich gesund bin. Zudem fallen das Fazit des ersten Trainingsblocks positiv und mit dem Post-Cup auch erfolgreich aus.
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Spannende Ausgangslage vor dem Silvesterlauf
06.12.2011Kommenden Sonntag, 11. Dezember startet um 14:35 Uhr das Elite-Rennen der Männer am 35. Zürcher Silvesterlauf. Nach meinem letztjährigen Top-Ten-Ergebnis an gleicher Stätte und den guten Resultaten von Bulle und Basel vor zwei bzw. drei Wochen will ich eine Top-Leistung nachliefern.
In erster Linie soll uns der Lauf über die 8.8 Km durch die Strassen Zürichs erneut aufzeigen, wie es um meinen Formaufbau steht. Nebenbei liege ich jedoch auch in der Post-Cup-Gesamtwertung auf dem vielversprechenden dritten Rang, welchen ich nun auch verteidigen will. Aufgrund des Konzepts des Post-Cups mit der Vergabe doppelter Punktezahl beim Abschlussrennen ist nochmals für Spannung gesorgt. Nach vorne wiegt mein Rückstand von 29 Punkten auf Philipp Bandi bzw. 20 Punkten auf Christian Kreienbühl zu gross und gegen hinten liege ich noch sechs, sieben, dreizehn bzw. fünfzehn Punkte vor der Konkurrenz, die mit Namen heissen: Michel Brügger, Rubén Oliver, Lukas Ebneter und Viktor Röthlin. Die grösste Gefahr droht mir sicherlich in der Person von Leichtathletik-Aushängeschild Viktor Röthlin, dem amtierenden Marathon-Europameister und Schweizerrekordhalter. Wird Röthlin schnellster Schweizer in Zürich, muss ich mich als dritter Schweizer - wie im Vorjahr - in der Tageswertung des Post-Cups klassieren. Und damit auch Läufer wie Brügger oder Kreienbühl hinter mir lassen, die zuletzt in Basel etwas vor mir lagen.
Für Spannung ist definitiv gesorgt!
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